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mit der Fähre auf die Südinsel

(17.11.2005) Hallo schon wieder.

Da ich im Moment so viel durch die Gegend reise, muss ich gucken, dass ich Euch auch oft genug schreib, damit Ihr wenigstens  eine kleine Chance habt, meine Reiseroute mitzuverfolgen.

Gerade gestern zum Beispiel war ich unglaublich viel unterwegs. Ich konnte bei drei ganz netten Berlinern im Auto bis nach Picton fahren (Picton liegt auf der Suedinsel)... d. h. das waren fast 600 km nach Wellington und dann noch mit der Faehre drei Stunden nach Picton. Dazwischen sind wir noch, um unsere Wartezeit auf die Faehre ein bissel zu ueberbruecken, mit dem Cablecar in den Berg hochgeduest und hatten so einen wunderschoenen Blick ueber die Stadt. Der Tag war echt klasse und unglaublich witzig... wir haben sooo viel gelacht. ein bissel schwierig wurd's dann allerdings in Picton bei der Hostelsuche, denn das Staedtchen ist heillos ueberfuellt mit Backpacker-Touristen. Wir haben dann aber doch noch ein Hostel gefunden, zwar mehr schlecht als recht, aber fuer eine Nacht war's ok. Sind heut dann aber gleich weitergefahren nach Nelson, d. h. die drei haben mich in Nelson abgesetzt und sind dann noch ein Stueck weiter nach Norden gefahren. Ich hab gedacht, Nelson waer lohnenswert zum Rast machen, aber irgendwie hab ich mich heut doch den ganzen Tag ziemlich gelangweilt... hab halt ein bisschen Sightseeing gemacht und heut Abend hab ich mit ner Deutschen noch ein bisschen Pool gespielt. Und weil's mir hier irgendwie net so gefaellt, fahr ich morgen nachmittag auch schon wieder weiter nach Takaka oder so aehnlich... das ist noch ein bisschen noerdlicher und da drumherum gibt es viele Nationalparks zum Wandern und so. Davor werd ich hier vielleicht noch in ein Museum spazieren und an nem anglikanischen Gottesdienst teilnehmen... bin mal gespannt.

So denn liebe Leute, wie Ihr seht, ich bin grad nur am Ankommen und Abreisen und Ankommen und Abreisen. Aber vielleicht gefaellt mir's ja in Takaka ein bissel besser, dann werd ich da das Wochenende ueber bleiben, denk ich. Alles in allem geht's mir gut, auch wenn ich grad noch net weiss, ob ich dieses Reiseleben auch wirklich drei Monate durchziehen moechte... wobei, es gibt hier frische Erdbeeren und es ist waermer als bei Euch, und ich treff jeden Tag unglaublich viele Leute (vor allem Deutsche... manchmal glaub ich echt nicht, dass ich mich gerade am anderen Ende der Welt befinde)... let's see.

Liebe Gruesse an Euch alle, Meike.