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Hokitika - Nelson

(13.12.2005) Huiuiui, jetzt hab ich mich echt schon eine ganze Weile nicht mehr bei Euch gemeldet, merk ich grad, wo ich das Datum vom letzten Eintrag les.

Das tut mir sehr leid, aber ich bin im Moment so viel in der Pampa, dass ich leider nur selten die Gelegenheit hab, ins Internet zu gehen. Dazu kommt, dass ich seit mittlerweile fuenf Tagen mit Barbara in einem kleinen Busle (sieht ein bissel aehnlich aus wie ein kleiner alter VW-Bus, ist aber glaub irgendwas Japanisches) herumreis. Und da wir auch immer im Bus schlafen, faellt die Moeglichkeit im Hostel ins Netz zu gehen auch flach. Wie dem auch sei, jetzt hab ich ja gerade die Gelegenheit, und die mag ich natuerlich auch nutzen, um Euch wieder auf den neuesten Stand meines NZ-Abenteuers zu bringen.

Von der Schaffarm, auf der ich letzte Woche einige Tage war (das war uebrigens wirklich die Onukufarm... Gruesse an Julia), bin ich ja, wie ich Euch schon geschrieben hab, auf direktem Wege nach Christchurch. Der Besitzer der Schaffarm hat mir uebrigens erzaehlt, dass sie 2000 Schafe da oben haben, und Neuseeland nur 4 Mio. Einwohner, aber 40 Mio. Schafe hat... witzig, oder?! Die Groesse des ganzen Landes kann man wohl ungefaehr mit der Flaeche von Deutschland ohne die neuen Bundeslaender vergleichen.

In Christchurch war ich auf jeden Fall,wie Ihr wisst, ganze zwei Tage... hab ein bissel geshoppt ;-) und war im Kino in Harry Potter. Christchurch ist uebrigens die viertgroesste Stadt in Neuseeland. Nach diesen zwei Tagen bin ich mitm Bus nach Greymouth gefahren und hab dort Anton, Renate und Barbara getroffen. Das war total witzig. Wir waren in einem ganz abgelegenen Hostel (mal wieder), das im Gebiet einer alten Goldmine stand. Und natuerlich sind wir da gleich auch mal Goldschuerfen gegangen... mit Gummistiefel (meine hatten glaub Schuhgroesse 48 oder so, das hat glaub leicht lustig ausgesehen) und Regenjacke... und dann sind wir im Bach gestanden und haben geschuerft mit so Blechschalen und Schaufeln. Und wir haben tatsaechlich ein bissel was gefunden... natuerlich nur so ganz kleine Splitter, aber wir waren trotzdem maechtig stolz :-) Ich hab unseren Fund jetzt sorgfaeltig aufbewahrt, und an Weihnachten moechten Anton und ich diese ganzen kleinen Teile einschmelzen, so dass es bestimmt einen riiiiesen Klumpen gibt!!! (Ich bericht Euch dann, was fuer einen Durchmesser er hat)

Soviel zum Goldschuerfen. Sonst haben wir die zwei Tage im einsamen Hostel eigentlich nicht viel gemacht, ausser viiel getratscht und gelacht, kulinarischen Genuessen gefroent und gepuzzlet. Man muss dazu sagen, dass es die zwei Tage auch fast ununterbrochen geregnet hat... soviel zum Sommer in NZ :-)

Am Freitag bin ich dann mit Barbara im Busle losgefahren. Wir haben beschlossen bis Weihnachten miteinander zu reisen und dann gemeinsam die Feiertage auf der Schaffarm zu verbringen, wo wir dann ja auch wieder Anton und Renate treffen werden. Mittlerweile kenn ich nun insgesamt schon acht Leute, die an Weihnachten auf dieser Farm sein werden... das wird bestimmt witzig.

Ja, und seit nun eben fuenf Tagen reis ich mit Barbara herum. Wir sind vom einsamen Hostel in Hokitika (bei Greymouth) bis Murchison gefahren, haben uns dort in der Naehe die Nelson Lakes angeschaut und einen kleinen Walk durch den Bush dort gemacht. Anschliessend sind wir weiter zu den Marlboroughsounds gefahren und sind ein Stueck den Queen Charlotte Track entlanggewandert, das ist ein ziemlich beruehmter Track in Neuseeland. Aber so spektakulaer war er eigentlich gar net... ich glaub so mit der Zeit, wird man durch diese staendig so beeindruckende Landschaft irgendwie verwoehnt.... aber's war natuerlich trotzdem total schoen. 

Mittlerweile sind wir schon den zweiten Tag in Nelson und warten hier, bis das Wetter wieder besser ist und wir unseren Zwei-Tage-Track durch den Abel Tasman Nationalpark (mitm Kajak und zu Fuss mit Uebernachtung aufm Boot) starten koennen. Ich hoffe, dass ich mich danach bald wieder bei Euch melden kann, um Euch von diesem Ausflug zu berichten... ich glaub naemlich, das wird ziemlich schoen (von dem, was mir die Leute bisher berichtet haben). Bis dahin gruesse ich Euch alle ganz herzlich und wuensche Euch eine schoene und vor allem nicht zu stressige Vorweihnachtszeit, Meike :-)